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Geben Sie Silo-Denken keine Chance!

Wissenswertes für Entscheider

Dem Silo-Denken keine Chance geben? Aber wie?

Was ist Silo Denken?

Ein klassisches Beispiel aus einem produzierenden Betrieb:

„Der Verkauf hat keine Ahnung, das können wir so gar nicht fertigen. Hauptsache verkaufen!“, sagt der Produktionsleiter genervt.
„Die Produktion ist so unflexibel und langsam! Denen muss doch klar sein, dass der Kunde ihr Gehalt zahlt!“, der Vertriebsmitarbeiter ist verzweifelt.

Unverständnis auf der ganzen Linie. Oft entstehen solche Aussagen durch so genanntes „Silo-Denken“. Jeder will das Beste für seine Abteilung und erkennt die andere Seite und ihre Sichtweise nicht an. In den Abteilungen mancher Unternehmen wird das sogar bewusst gefördert und zelebriert. So wird auch den Auszubildenden als heranwachsende neue Fachkräfte, diese Einstellung mit auf den Weg gegeben.

 

Geschichte des Silo-Denkens

Aber woher kommt dieses hemmende Gedankengut? Vielleicht wurde das Denken und Handeln über Abteilungen hinaus bisher nicht gefordert und gefördert. Es wird auch heute noch in vielen Unternehmen eher ein abteilungskonformes Denken gefördert, weil dies Sicherheit bedeutet. Und manchmal sind die Unternehmensziele und die Abteilungsziele nicht kompatibel. Lösungen sind zweitrangig, es wird nach Schuldigen gesucht. Oder es gibt nur Ressourcen für manche Bereiche, andere wiederum müssen einsparen.

Im schlimmsten Fall arbeiten die Abteilungen jede für sich, manchmal sogar auch noch gegeneinander. Sind diese altbekannten Vorgehensweisen zielführend? Ein klares Nein!

Kennen Sie das „Not-invented-here-Syndrom“? Es beschreibt das Phänomen der Aversion gegen Ideen von außen. Außerhalb der Abteilung, des Unternehmens oder gar außerhalb des eigenen Kopfs. Eine interne Bremse für jegliche Innovation. So schottet man sich und die eigene Abteilung ab und sorgt dafür, dass der Erfolg im eigenen Lager bleibt.

Und hier enden auch schon die positiven Bewertungen für diese Verhaltensweise.

 

Über den Tellerrand schauen

Was fehlt ist, dass Entscheidungen im Sinne des Unternehmens gefällt werden und dass das Verständnis für die anderen geweckt wird. Den Mut, auch Neues auszuprobieren und über den Tellerrand zu schauen.

Aber, was habe ich davon, fragt sich der Verkäufer? Und der Produktionsleiter ebenso. An das gemeinsame Ziel zu erinnern und eine offene Feedback- und Unternehmenskultur aufzubauen, hilft auf jeden Fall.

Um Unternehmensziele zu erreichen, sollten doch alle an einem Strang ziehen.

Die „Wissen ist Macht“-Zeit ist am Aussterben. In einer Zeit, in der wir alles Wissen mit zwei Klicks im Netz erhalten können, zwingt uns dieser Wandel auch in den Unternehmen zum Umdenken.

Der Anspruch an Mitarbeitende mitzudenken, ist groß. Die Mitarbeitenden erwarten dies zudem selbst, genauso wie, in Entscheidungen und Abläufe einbezogen zu werden. Die interne Kommunikation zu fördern kann ein wesentlicher erster Schritt dazu sein.

 

Silo-Denken aufbrechen

Wie Sie das Silodenken in Ihrem Unternehmen aufbrechen, ist leicht gesagt. Sorgen Sie für mehr Verständnis füreinander. Das kann durch Jobrotation oder abteilungsübergreifende gemeinsame Meetings und Workshops geschehen.

Jobrotation ist ein Stichwort für unsere Lösung, die aber viel früher ansetzt.

Der Abteilungswechsel in der Ausbildung fordert zum „über den Tellerrand schauen“ geradezu auf. Allerdings Achtung: hier gibt es auch Stolpersteine, die Sie mit diesen Tipps umgehen.

Brechen Sie alte Abteilungsmuster und historisch entstandene Vorurteile auf. Bereits in der Ausbildung können Sie die nächste Generation in das neue Mindset einbeziehen. Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte haben einen großen Anteil daran, wie die Zukunft in Ihrem Unternehmen gestaltet wird.

In der Ausbildung beginnt das Mindset

In unserem AUSzuBILDUNGs-Konzept ist es uns ein Anliegen, verschiedenste Ausbildungsberufe bereits in den 3-4 Jahren Ausbildung miteinander zu vernetzen. Schauen Sie sich an, wie wir Schritt für Schritt vorgehen.

Blick in die Zukunft

Wenn wir unser Beispiel vom Anfang mit dieser Idee – der Vernetzung der Auszubildenden bereits in der Ausbildung – aufgreifen, könnte der Ablauf wie folgt aussehen:

Der Vertriebsmitarbeiter aus den eigenen Reihen nimmt den kleinen Dienstweg und ruft den Kollegen aus der Produktion zu dem Gespräch mit dem Kunden hinzu. Vorab haben Sie bereits abgesprochen was sinnvoll und möglich wäre.

Der Produktionsmitarbeiter hinterfragt den Grund für dieses individuelle Produkt für den Kunden. Mit diesem Wissen kann er neue Ideen entwickeln, um dem Kunden und natürlich seinem Vertriebskollegen zu helfen.

Wie wäre es, wenn bereits die Azubis persönliche Beziehungen zueinander aufbauen und über den Tellerrand zu schauen lernen?

Ein Bild der Zukunft? Gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns. Rufen Sie an, wir kreieren IHR individuelles Konzept zu mitdenkenden Mitarbeitern.

Für noch mehr Professionalität in der Ausbildung unterstützt Sie das AUSzuBILDUNGs-Team. Vereinbaren Sie gleich einen Termin unter seminar@auszubildung.info!

 

AUSzuBILDUNG bildet Ihre Fachkräfte von morgen
Mit einer vernetzten Ausbildung von Ausbildern in den Themen:

Suchtprävention, Recruiting, Kommunikation, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Umgangsformen, Präsentationstraining, Auftreten und Erscheinungsbild, Motivation, Stress- und Zeitmanagement, Interkulturelles, Lernen lernen, Didaktik, digitale Kompetenzen, Gesprächsführung, Rollenverständnis, Beurteilungswesen, u.v.m.

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Simone Osswald von AUSzuBILDUNG

Für Sie an der Tastatur

Simone Oßwald

Kreative Blog- und Buchautorin, humorvolle Trainerin und von Herzen Coach für soziale Kompetenzen...
... und der Kopf hinter dem AUSzuBILDUNGs-Konzept.

Simone Oßwald, SO.Beratung & Coaching

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