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Wissenswertes für Auszubilder und Azubis

5 Gründe warum Auszubildende tatsächlich gehen

von | Allgemein, Recruiting

Sie fragen sich, warum Ihre Mitarbeiter und Azubis Ihr Unternehmen tatsächlich verlassen? Das hat sicher unterschiedliche Gründe. Hier lesen Sie mögliche Ansatzpunkte und vielleicht den ein oder anderen Tipp, wie Sie Ihre Fachkräfte sichern.

Sicherheit ist ein hoher Wert für die junge Generation. Beständigkeit ist nicht das Erste, was den Generationen Y und Z einfällt. Das liegt vor allem an den Zielen und Werten der Jugend, die sich in den letzten Generationen grundlegend geändert haben. Die Prioritäten haben sich verschoben. Dies und die Vielzahl an Möglichkeiten tun ihr Übriges.

Sicherheit versus Beständigkeit

Für Sie widerspricht sich das? Sicherheit bedeutet auch Beständigkeit? Ganz im Gegenteil! Sicherheit im Job bedeutet in der jetzigen Zeit: ich kann mich auf meine Führungskraft verlassen. Mein Unternehmen sorgt für einen sozialen und vor allem nachhaltigen Ausgleich mit den Umweltproblemen. Oder ganz einfach, ich werde gefördert und erhalte klare Aussagen und weiß, was von mir erwartet wird. Ein simples Beispiel, der Umgang am Telefon. Wenn der Mitarbeiter oder Azubi unsicher ist, wie er sich verhalten soll, fehlt die Sicherheit.

Beständigkeit in Form von Loyalität müssen Sie sich erarbeiten.

Warum also verlassen Sie Ihre Mitarbeiter und Azubis?

Was fehlt den Mitarbeitern und Auszubildenden häufig?

  1. Ein möglicher Grund, warum Ihre Mitarbeiter gehen: Freiraum

    Junge Menschen möchten sich entfalten und brauchen Freiraum. Allerdings mit Rahmenbedingungen, an denen sie sich orientieren können. In vielen Unternehmen wird wenig Vertrauen geschenkt oder es gibt wenige bis keine Rahmenbedingungen. Ein Beispiel: „Azubis dürfen bei uns das Handy nutzen, ihr Berichtsheft digital schreiben, sich Unterlagen im Internet ziehen und ähnlich Arbeitserleichterndes.“ Wie fortschrittlich! Und gleichzeitig überfordernd für die jungen Auszubildenden. Wenn Erwachsene den Smartphone-Konsum nicht im Griff haben, selbst in gefährlichen Situationen wie einer Autobahn-Fahrt: wie können wir dann ein vernünftiges Verhalten von 16-20jährigen verlangen?

    Das übermäßige Benutzen der Handys wird den Azubis dann auch angekreidet. Sie verstehen die Welt nicht mehr. Also keine klaren Vorgaben und viel Freiraum und zugleich die Keule hinterher. Freiraum braucht Regeln, geben Sie diese vor.

  1. In witerer Grund könnte sein: Bezahlung

    Endlich selbständig Geld verdienen. Toll, aber in der richtigen Branche muss man sein. Auch darüber machen sich viele junge Menschen erst nach der ersten Ausbildung die Gedanken. Sind also anschließend zum Wechsel des Unternehmens bereit, wenn das Gehalt nicht passt.
    Zusätzliche freie Tage oder auch ein anderes Goodie helfen da sicher einen Ausgleich zu schaffen. Wenn vorab in der Ausbildung und im Unternehmen eine offene Kommunikation herrscht, wissen Sie bereits rechtzeitig von diesen Gedanken.

Gleichzeitig ist es manchmal einfach doch nur der schnöde Mammon, der die Jugend reizt. Vor allem wenn der Azubi – Kollege eines anderen Unternehmen 1/3 mehr verdient. Vielleicht zahlt dieses Unternehmen kein 13. Monatsgehalt oder das Jobticket fehlt in der Rechnung. Darauf wird aber nicht geachtet. Also sollte man klar kommunizieren, welche Bonbons bei Ihnen noch dazu gehören. Wenn zu der Bezahlung auch noch ganz andere Sachen, wie z.B. der Umgang im Unternehmen oder gar die fehlende Verantwortung, also nur „Hiwi-Aufgaben“ den Azubi nerven, ist er spätestens nach der Ausbildung weg.

  1. Warum gehen Azubis? Vielleicht, weil sie zu wenig: Ernst genommen werden

    Oft höre ich, wie froh die Azubis sind, nach der Ausbildung endlich auch Verantwortung tragen zu dürfen. Azubi-Projekte bereits in der Ausbildung verantwortungsvoll zu übertragen, zahlt sich aus. Fragen Sie mal nach den Ideen der Auszubildenden. Sie werden positiv überrascht sein, welche tollen Ideen out-of-the-box Sie erhalten. Außerdem geben Sie den Berufsanfängern Hilfestellung im Thema Selbstvertrauen und gewinnen nebenbei einen mitdenkenden Mitarbeiter.
    Allerdings sollten die Auszubildenden mit einem Projekt nicht allein gelassen werden. In einem Unternehmen, welches wir betreuen, erhält das zweite Ausbildungsjahr ein Thema und Rahmenbedingungen und soll sich dann mögliche Projekte ausdenken.

Diese Projektideen stellen wir im Workshop: „Projektmanagement“ als Externe auf den Prüfstand. Nachdem diese dann auf festen Beinen stehen, werden sie im Unternehmen den zuständigen Gremien vorgestellt und mit Hilfe der Abteilungen und viel Engagement der Jugend erfolgreich umgesetzt.

Jedes Jahr ein tolles Event für Alle, vor allem nach dem erfolgreichen Projekt die Review mit dem Feedback. Die Azubis haben eine Menge gelernt und können dabei noch nebenbei ihr Netzwerk im Unternehmen ausbauen.

Haben Sie diese Möglichkeiten nicht, wird Business as usual, also wie gehabt die Ausbildung routiniert, manchmal langweilig vollzogen. Auszubildende als reine Befehlsempfänger fühlen sich nicht ernst genommen und gehen dahin, wo sie sich einbringen können.
Ein anderer Bereich des Ernst-Nehmens ist es, wenn die Führungskraft nicht authentisch ist und von den Mitarbeitern, bzw. Azubis nicht ernst genommen werden kann. Ungerechtigkeiten in der Führung werden bestraft – mit Kündigungen der Mitarbeiter.
Vielleicht ein Grund, warum Ihre Azubis Ihr Unternehmen verlassen?

 

  1. Loyalität könnte ein Grund sein

    Bieten Sie Sinn, Freude und Anerkennung sowie persönliche Weiterentwicklung, dann sind die Mitarbeitenden Loyal. Wenn nicht, schauen sie sich um. Gerade das Thema Wertschätzung ist ein großer Teil, der den Menschen wichtig ist. Das bedeutet: „Ich gebe alles und bekomme nicht einmal ein Danke!“ so fühlen sich die Mitarbeiter in ihrer Loyalität dem Unternehmen und den Chefs gegenüber hintergangen und ausgenutzt.

Loyalität impliziert Zufriedenheit und Identifikation mit den Werten des Unternehmens.

Machen Sie klar wofür Sie als Unternehmen stehen und geben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen und die Zeit ein loyales Verhältnis aufzubauen. Davon profitieren beide Seiten. Für den Arbeitgeber ist dabei die gewünschte Sicherheit ein großer Faktor. Dieser sorgt neben der Zugehörigkeit zu einem Team und dem Wohlbefinden in einem respektvollen Miteinander für eine gute Arbeitsatmosphäre. Der Mitarbeiter bleibt und fühlt sich verantwortlich. Fehlen Faktoren wie persönliche, individuelle Förderung, eine transparente Kommunikation auf Augenhöhe oder Lob und Anerkennung für die getane Arbeit, ist der Auszubildende oder Mitarbeiter weg.

  1. Fehlende Transparenz

    Mitarbeiter möchten einbezogen werden. Wenn sie Informationen über die Hintergründe von Entscheidungen erhalten, können sie sich ein Bild machen. Was bedeutet diese Entscheidung für das Team und für mich? Wenn Sie die Mitarbeitenden nicht einbeziehen und Transparent kommunizieren, tragen diese oft Entscheidungen nicht mit.

Eine starke Unternehmenskultur sorgt für offene transparente Kommunikation.
In den Unternehmen die die Werte klar definiert haben und diese auch authentisch Leben ist die Fluktuation gering. fördert auch Sympathien – für die Chefs und die notwendigen Veränderungen im Unternehmen.

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Simone Oßwald, Chefin der AUSZUBILDUNG

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Simone Oßwald

Kreative Blog- und Buchautorin, humorvolle Trainerin und von Herzen Coach für soziale Kompetenzen...
... und der Kopf hinter dem AUSzuBILDUNGs-Konzept.

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