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Ausbildungsende und jetzt

Recruiting, Wissenswertes für Entscheider

 

Ausbildungsende und was kommt jetzt? Das fragen sich viele Azubis. Ihr Unternehmen bildet aus, damit Sie auch in Zukunft genügend loyale und qualifizierte Fachkräfte haben. Sehr vorbildlich und weitblickend. Gleichzeitig kommen immer mehr Unternehmer * Innen auf mich mit der Sorge zu, dass viele Auszubildende nach der Ausbildung ihr Unternehmen verlassen. Viele Auszubildende wissen nicht, was tun nach dem Ausbildungsende.

Ausbildungsende und „Tschüss“

Warum die jungen Leute das Unternehmen verlassen, ist die große Frage. Gründe, die oft genannt werden, sind:

  • Weiter zur Schule gehen, um einen höheren Abschluss zu erlangen und im Anschluss studieren zu gehen und dann mehr zu verdienen
  • Einen anderen Beruf zu ergreifen, weil der erlernte Beruf nicht interessant genug oder einfach nicht der Richtige war.
  • Die Übernahme nicht in der gewünschten Abteilung erfolgte
  • Eine Auszeit nehmen und ein halbes Jahr Reisen gehen
  • Und leider auch ohne Begründung

Andere Gründe habe ich hier zusammengefasst.

Was tun nach dem Ausbildungsende fragen sich viele

Eine Schwierigkeit in den meisten Unternehmen ist, dass das nicht rechtzeitig angesprochen wird. Weder die Auszubildenden, die das Ende der Ausbildung ansteuern, noch von den Ausbildern oder Personaler*innen. In einigen Unternehmen erlebe ich regelmäßig, dass die internen Prozesse so langwierig sind, dass viel zu spät über das Thema gesprochen wird.

 

Wichtig für alle Beteiligten: sprechen Sie als Ausbilder*in mit der Personalabteilung und mit den Abteilungsverantwortlichen. Außerdem haben die Auszubildenden in jeder Abteilung die Möglichkeit, sich für eine Festanstellung im Anschluss an die Ausbildung zu empfehlen.

 

Ein wichtiges Element für alle Ausbilder*innen ist das persönliche Gespräch. Wieso gerät so oft in den Hintergrund, wie die Perspektiven aussehen? Dafür bilden Sie doch aus!

Alle Beteiligten müssen frühzeitig um- und weiterdenken und miteinander sprechen.

Der Rollenwechsel

In unserem Rollenwechsel-Workshop bieten wir genau hierzu nochmal die Möglichkeit. Einerseits den Ausbildenden, indem sie sich über die Inhalte und Terminierung Gedanken machen müssen.

Und im Workshop selbst, wenn wir die Azubis in Ihrer Zielfindung und Bedarfsermittlung begleiten. Bei der Sammlung der bereits erworbenen Stärken und Ressourcen kann man richtig zusehen, wie die Angst vor der neuen Rolle abnimmt und die Azubis selbstsicherer werden. 

Plötzlich erhalten die positiven Aspekte, wie z.B. ein höheres Gehalt und einen festen Arbeitsplatz mit den bekannten Kollegen, ohne einen Wechsel der Abteilungen einen neuen höheren Stellenwert. Der Wegfall von Berufsschule und Berichtsheft schreiben lässt uns alle Schmunzeln.

Selbst die größere Verantwortung, die sie zukünftig als vollwertige Mitarbeiter*in übernehmen ist Herausforderung und Graus zugleich. Durch die Arbeit mit den eigenen Stärken und bereits überstandenen Katastrophen werden diese Schreckgespenster zusehends kleiner.

Das Selbstwertgefühl steigt und die Angst vor der neuen Aufgabe und Rolle relativiert sich.

 

Was ändert sich für Kolleg*innen, wenn der Azubi plötzlich Mitarbeiter*in ist?

 

Sehr spannend ist der Aspekt, wie die Kolleg*innen reagieren.

Eben noch der Laufbursche oder die Copy-Queen und plötzlich Kollegin? Das ist nicht nur für die Azubis eine große Umstellung. Auch die Kollegen und Kolleginnen müssen sich daran erst einmal gewöhnen.

Hier gibt es individuelle Tipps zur inneren und äußeren Veränderung, damit es für alle leichter wird.

Einige praktische Tipps für den Rollenwechsel

 Schaffen Sie sich Mitarbeiterrituale: haben Sie beispielsweise Gleitzeit an Ihrem neuen Arbeitsplatz, sprechen Sie sich ab, wann es mit den Kolleg*innen passt und kommen immer zu dieser „neuen“ Zeit.

  • Äußere Veränderung: Kleiden Sie sich legerer oder schicker, je nach Abteilung als zu Azubi-Zeiten. Verändern Sie Ihre Frisur oder kaufen Sie sich ein kleines Schmuckstück als Symbol.
  • Probe- oder Einarbeitungszeit: Sie werden nicht sofort als vollwertige Kraft akzeptiert. Sie haben auch hier für den vollen Umfang Ihrer Tätigkeit eine Karenzzeit.
  • Stellen Sie sich vor: Bei Arbeitsantritt stellen Sie sich allen Mitarbeitenden nochmals vor, als neue Kollegin/neuer Kollege. Mag albern klingen, ist aber oft hilfreich, weil nicht jeder die Information hat.
  • Weitere Tipps gibt’s in unseren Workshops oder bei Ihren Ausbilder*innen.

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter*innen behalten, die Sie ausgebildet haben?

Dann ist langfristig eine Ausbildungsstrategie notwendig, die im Unternehmen fest verankert ist. Dabei müssen unter anderem klare Zeitschritte definiert sein, um Perspektiven rechtzeitig zu benennen und zu besprechen.

Sprechen Sie unabhängig davon regelmäßig mit den jungen Menschen, nicht nur ein „Und alles klar?“ wie das in vielen Betrieben gehandhabt wird.

 

Wir erarbeiten gerne mit Ihnen eine Ausbildungsstrategie und nötige Maßnahmen, die Ihnen Ihre Fachkräfte sichern. Rufen Sie mich an.

Lassen Sie uns über Ihre Möglichkeiten und ein individuelles Konzept sprechen. So beugen Sie Fluktuation vor und sichern Ihre Fachkräfte von morgen!

Unterstützung für Ihre Ausbilder und Führungskräfte sowie für die Auszubildenden bereits während der Ausbildung. erhalten Sie von AUSzuBILDUNG®.

Vereinbaren Sie gleich einen Termin unter seminar@auszubildung.info!

 

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Mit einer vernetzten Ausbildung von Ausbildern in den Themen:

Suchtprävention, Recruiting, Kommunikation, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Umgangsformen, Präsentationstraining, Auftreten und Erscheinungsbild, Motivation, Stress- und Zeitmanagement, Interkulturelles, Lernen lernen, Didaktik, digitale Kompetenzen, Gesprächsführung, Rollenverständnis, Beurteilungswesen, u.v.m.

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Suchtprävention, Kommunikation, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Teamtraining, Umgangsformen, Telefontraining, Verkaufstraining, Präsentationstraining, Auftreten und Erscheinungsbild, Motivation, Stress- und Zeitmanagement, Interkulturelles, Lernen lernen, Rollenwechsel, Finanzcoaching, Projektmanagement, u.v.m.

Simone Osswald von AUSzuBILDUNG

Für Sie an der Tastatur

Simone Oßwald

Kreative Blog- und Buchautorin, humorvolle Trainerin und von Herzen Coach für soziale Kompetenzen...
... und der Kopf hinter dem AUSzuBILDUNGs-Konzept.

Simone Oßwald, SO.Beratung & Coaching

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