

Tipps für nach der Schule

Was willst du nach der Schule machen? Hilfreiche Tipps für nach der Schule
Für Jugendliche oft eine stressige Frage, denn bei mehr als 320 Ausbildungsberufen und rund 20.000 Studiengängen ist die Angst groß, die falsche Entscheidung zu treffen. Hilfreiche Tipps für Eltern, Lehrer und Schüler finden Sie hier.
Schulabschluss und jetzt? Wie Eltern und Lehrer bei der Berufswahl unterstützen können
Die Entscheidung über den beruflichen Weg nach dem Schulabschluss ist für viele Jugendliche eine enorme Herausforderung. Kein Wunder: Schließlich gibt es extrem viele verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge in Deutschland.
Da fällt die Wahl oft schwer. Jugendliche wünschen sich vor allem Spaß an der Arbeit und ein gutes Einkommen. Gleichzeitig fürchten viele Langeweile im Job, fehlende Wertschätzung und sorgen sich um ihre Zukunft in Zeiten von Klimawandel, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, die unsere Arbeitswelt massiv verändern.
Also kurz gesagt: Sie wollen es RICHTIG machen.
Aber gibt es ein RICHTIG überhaupt?
Wie können Eltern und Lehrer bei dieser wichtigen Entscheidung helfen?
7 Tipps für nach der Schule, plus Bonus:
1.Stärken und Interessen erkunden
Führen Sie Gespräche über persönliche Stärken, Interessen und Talente. Lehrer können zusätzlich ihre Beobachtungen beitragen.
2. Aktiv zuhören
Hören Sie genau hin, was die Jugendlichen bewegt und wovor sie vielleicht Angst haben. So erkennen Sie wirkliche Wünsche und Unsicherheiten.
3. Unterstützung bei der Recherche
Helfen Sie Jugendlichen bei der Frage, was gibt es denn alles? Um zu wissen, was möchte ich machen? Bei der gezielten Informationssuche zu Berufen, Ausbildungsplätzen, Studiengängen oder alternativen Wegen (FSJ/FÖJ).
4. Kontakte vermitteln
Stellen Sie Verbindungen zu Freunden, Bekannten oder Kollegen her, die interessante Berufe ausüben. Persönliche Einblicke wirken oft nachhaltiger.
5. Gemeinsam Ausbildungsmessen besuchen
Begleiten Sie Jugendliche zu Ausbildungsmessen und ermöglichen Sie ihnen persönliche Gespräche, um direkte Eindrücke und Kontakte zu gewinnen.
6. Gespräche über individuelle Berufswege führen
Lassen Sie Jugendliche verschiedene Menschen aus ihrem Umfeld befragen, um zu erfahren, dass berufliche Laufbahnen selten geradlinig und endgültig sind.
7. Ängste rund um Technologie abbauen
Sprechen Sie offen über Ängste hinsichtlich Digitalisierung, KI und technologischer Veränderungen. Zeigen Sie, dass technologische Entwicklungen auch Chancen bieten und viele Berufe spannender machen können.
Bonus: Flexibilität vermitteln
Machen Sie Jugendlichen klar, dass berufliche Entscheidungen nicht endgültig sein müssen. Eine Ausbildung oder ein Studium ist oft nur der erste Schritt einer spannenden und veränderbaren Karriere.
Die Berufswahl ist ein komplexer Prozess, der viele Jugendliche vor große Herausforderungen stellt. Bei der Frage nach dem: „was will ich nach der Schule machen?“ können Eltern und Lehrer entscheidend unterstützen, indem sie zuhören, beraten und helfen, realistische Berufsbilder zu entwickeln.
So wird die Entscheidung für den weiteren Weg nach dem Schulabschluss nicht zur Belastung, sondern zu einer spannenden und gut vorbereiteten Reise in die berufliche Zukunft.
Ihre Auszubildenden in den Soft Skills auf den richtigen Weg hin zu motivierten Fachkräften zu begleiten beginnt, wie Sie sehen, für uns schon viel früher.

Für Sie an der Tastatur
Simone Oßwald
Kreative Blog- und Buchautorin, humorvolle Trainerin und von Herzen Coach für soziale Kompetenzen...
... und der Kopf hinter dem AUSzuBILDUNGs-Konzept.
Simone Oßwald, SO.Beratung & Coaching
AUSZUBILDUNG, das sind modulare Konzepte - auf Ihren Bedarf abgestimmt.
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